Schwarzer Hautkrebs (Melanom): Symptome und Warnzeichen
Schwarzer Hautkrebs zeigt sich oft an einem veränderten Muttermal. Welche Melanom-Symptome und Warnzeichen Sie kennen sollten und wann zum Hautarzt.
Veröffentlicht am 2026-07-06 · DermCheck Redaktion
Was ist schwarzer Hautkrebs? Das Melanom verstehen
Die Farbe rührt vom Pigment Melanin her, das die entarteten Zellen weiterhin bilden können. Aber Vorsicht: Nicht jedes Melanom ist dunkel. Es gibt auch hautfarbene oder rötliche Varianten, die leicht übersehen werden.
Die ABCDE-Regel: Warnzeichen am Muttermal erkennen
Nicht das einzelne Merkmal, sondern die Veränderung über die Zeit ist oft der deutlichste Hinweis. Fotografieren Sie auffällige Male mit dem Smartphone und notieren Sie das Datum. So lässt sich eine Entwicklung objektiv nachvollziehen und Ihrem Arzt zeigen.
Über die ABCDE-Regel hinaus: weitere Warnsignale
Eine Hautstelle, die blutet, nässt oder über Wochen nicht abheilt, sollte unabhängig von der ABCDE-Regel ärztlich untersucht werden. Warten Sie damit nicht bis zur nächsten regulären Vorsorge.
Wo Melanome auftreten - auch an unerwarteten Stellen
Das sogenannte amelanotische Melanom bildet kaum Pigment und erscheint deshalb hautfarben, rosa oder rötlich. Weil es so unscheinbar wirkt, wird es besonders leicht übersehen. Eine hartnäckige, nicht heilende rötliche Stelle kann ein Hinweis sein.
Die Formen des Melanoms im Überblick
Risikofaktoren: Wer besonders wachsam sein sollte
Die WHO ordnet UV-Strahlung aus Solarien der höchsten Gefahrenstufe für krebserregende Einflüsse zu. Ein gebräunter Teint aus dem Solarium ist kein Schutz, sondern selbst ein Risiko.
Selbst untersuchen und wann Sie zum Hautarzt sollten
Notieren Sie sich, seit wann Ihnen eine Stelle auffällt und was sich verändert hat. Ein datiertes Foto hilft der Ärztin oder dem Arzt, die Entwicklung einzuordnen. Je konkreter Ihre Beobachtung, desto gezielter die Untersuchung.
Wichtiger Hinweis zu diesem Ratgeber
DermCheck und die hier bereitgestellten Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Bei jedem Verdacht auf eine bösartige Hautveränderung suchen Sie bitte fachärztlichen Rat. Eine sichere Diagnose ist nur durch eine ärztliche Untersuchung möglich.